Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)
Mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie marktorientierte technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte der innovativen mittelständischen Wirtschaft in Deutschland. Ziel des Programms ist es, KMU zu mehr Investitionen in marktorientierte Forschung, Entwicklung und Innovationen anzuregen und gleichzeitig die technischen und wirtschaftlichen Risiken solcher Projekte zu verringern.
Das ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm. Unterstützt werden KMU sowie kooperierende Forschungseinrichtungen. Die Unternehmen sollen durch die Förderung zu verstärkter Innovationstätigkeit angeregt werden. Die Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen tragen zur Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft bei. Mit dem direkten Wissenstransfer werden neue technologische Erkenntnisse in marktreife Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umgesetzt.
Das ZIM besteht aus drei Modulen:
ZIM-KOOP - fördert gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von zwei oder mehreren Unternehmen oder die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen.
ZIM-NEMO - fördert anteilig die Kosten des Netzwerkmanagements, die bei der Konzeption und Durchführung eines innovativen Netzwerks mehrerer KMU, Forschungseinrichtungen und sonstiger regionaler Einrichtungen entstehen.
ZIM-SOLO - fördert einzelbetriebliche FuE-Projekte von Unternehmen, die diese Vorhaben mit eigenem Personal im Betrieb durchführen.

Das ZIM ist ein wachstumsorientiertes Programm, das sich auch in Krisenzeiten bewährt hat. In seiner Gesamtheit wurde es in den letzten Jahren mehrfach positiv evaluiert und häufig als "best practice" vorgestellt. Für die "Beste Innovationsförderung" erhielt das ZIM die Dieselmedaille 2011.
Weitere Informationen zum ZIM, zur Antragstellung und den Ansprechpartnern finden Sie in der rechten Spalte.
